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Gesellschaft für internationale Kulturprojekte e.V.

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Orchester und Rundfunk. Geschichte, Struktur und Funktion der deutschen Rundfunkklangkörper

Hausarbeit von Andreas Möllenkamp (2002)

Fachbereich Musikwissenschaft
Institution/Körperschaft Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft
Schlüsselbegriffe Radio, Medien, Neue Musik, Deutschland
Datum: 04.08.2006 Downloads: 5000

Die ersten deutschen Rundfunkklangkörper entstanden mit der Einführung des Rundfunks in Deutschland in den 20er Jahren. Zu einer flächendeckenden Gründung und Verbreitung kam es allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg durch die Gründung öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten. Durch den Kultur-, Bildungs- und Unterhaltungsauftrag, den die Sender wahrnehmen sollten kam es zur Etablierung und Ausdifferenzierung der Rundfunkklangkörper (sowohl räumlich-regional als auch funktional vom großen Sinfonieorchester über kleinere Rundfunkorchester bis hin zu Chören und Tanzorchestern bzw. Bigbands). Im Gegensatz zur Konzentration auf das klassisch-romantische Repertoire anderer (traditioneller) Kulturorchester zeichnet sich das Repertoireprofil der Rundfunkklangkörper durch weniger bekannte und vor allem durch die Neue bzw. Zeitgenössische Musik aus. Der gestiegene Wettbewerb der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten seit der Einführung des dualen Rundfunksystems einerseits als auch die Konkurrenz der Orchester untereinander führen dabei zu einem größeren Legitimationsdruck gegenüber der Öffentlichkeit.

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